Meggen

Fake-Millionenraub? Gericht zweifelt an der Geschichte der angeblichen Opfer

Im Kanton Luzern soll sich ein spektakulärer Raubüberfall zugetragen haben. Das Kriminalgericht wittert nun allerdings ein Lügenmärchen.
Zum Diebesgut sollen auch Goldvreneli gehört haben. Doch das Gericht vermutet nun, dass es die gar nie gegeben hat.
Foto: Symbolbild: Pius Amrein

Es ist eine Geschichte, die einem Kriminalfilm entstammen könnte. 2018 soll ein pensionierter Mann in Meggen von zwei Unbekannten in seiner Wohnung überwältigt und gefesselt worden sein. In der Folge zwangen sie ihn unter Drohungen, den privaten Tresor zu öffnen. Angeblich haben die beiden Täter Armbanduhren, Schmuck, Goldbarren und Goldvreneli im Wert von insgesamt 1,3 Millionen Franken erbeutet. Einer der mutmasslichen Täter musste sich im vergangenen Juli vor dem Luzerner Kriminalgericht verantworten. Nun aber hat das Gericht den 54-jährigen Niederländer von allen Vorwürfen freigesprochen.

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-