Niederrickenbach

«Jetzt muss wirklich etwas gemacht werden» – Noch fehlen gut zwei Millionen für das grosse Sanierungsprojekt auf Maria-Rickenbach

Die Kapellstiftung Maria-Rickenbach will das Pilgerhaus zu einem grossen Teil neu bauen und die Kaplanei sanieren. Das ist auch nötig, wie ein Augenschein zeigt.
Fritz Renggli, Marino Bosoppi-Langenauer und Charles Vincent (von links) von der Finanzierungsgruppe im Kaplaneihaus.
Foto: Patrick Hürlimann (Niederrickenbach, 26. 3. 2026)

Als das Pilgerhaus erbaut wurde, war der moderne Bundesstaat gut 30 Jahre alt, die Französische Revolution und der Franzosenüberfall nicht einmal 100 Jahre her. Das Alter macht sich beim teilweise unter Schutz gestellten Gebäude, gut fünf Gehminuten von der Bergstation der Luftseilbahn Dallenwil–Niederrickenbach entfernt, bemerkbar. «Der Boden im Restaurant ist uneben. Es ist eine Kunst, die Tische so zu platzieren, dass sie nicht wackeln», erzählt Elmar Walthert, der mit seiner Geschäftspartnerin Kim Niederberger als Gastgeber und Pächter das Hotel und Restaurant seit zwei Jahren betreibt. Auch dringt Wasser in die Räume des 1878 erbauten Hauses ein. Geheizt wird immer noch mit Öl und die Wärmedämmung ist auch nicht mehr zeitgemäss. Ein Lift fehlt, was nicht nur für die Hotelgäste mühsam ist. «Die Lebensmittel müssen über viele Stufen vom Vorratsraum zur Küche hinaufgetragen werden, ebenso die Wäsche von der Waschküche in die Hotelzimmer.»

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