Entlassungen in Wolhusen

«Man hat auch Kritiker entfernt»: Luzerner Kantonsspital stellte den Chefarzt frei, der sich gegen Vorgesetzte auflehnte

Der grösste Führungskritiker ist weg. Streitpunkt war die Zukunft des Spitals Wolhusen. Dem Co-Leiter des Standorts wird vorgeworfen, ein toxisches und angstbehaftetes Umfeld geschaffen zu haben.
Das Spital Wolhusen ist im Umbruch.
Foto: Patrick Hürlimann (1. 5. 2025)

Nach schwerwiegenden Vorwürfen mussten vergangene Woche drei Führungspersonen des Luzerner Kantonsspitals (Luks) Wolhusen gehen. Dieses Bild zeichnete das Unternehmen in der entsprechenden Medienmitteilung. Jetzt wird klar: Gegen denjenigen, den es anscheinend am härtesten getroffen hat, waren die Vorwürfe gar nicht gerichtet. Im Gegenteil. Er war einer der Chefärzte, die sich mit dem heiklen Schreiben hilfesuchend an die Politik wandten.

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