Kanton Uri

Maler Franz Fedier: «Nur bei den Farben bin ich zu Hause»

Franz Fedier (1922 – 2005) gehörte zu den tonangebenden und einflussreichsten Vertretern der abstrakten Malerei in der Schweiz. Am 18. Mai jährt sich der Todestag des in Erstfeld geborenen und aufgewachsenen Künstlers zum 20. Mal.
Viele seiner Briefe aus Brugg illustrierte Franz Fedier.
Foto: Verein Franz Fedier/zvg

Alle Zitate basieren auf den handschriftlichen Originalen, die sich im Franz Fedier Archiv befinden. Marco Fedier, der einzige noch lebende Sohn des Künstlers, betreut den künstlerischen Nachlass in der Berner Altstadt. Auf Empfehlung des Urner Malers Heinrich Danioth konnte Franz 1938 eine Berufslehre als Flachmaler in Brugg antreten. Kurze Zeit vor seinem Tod hielt er Erinnerungen an seine Anfänge schriftlich fest. «Mein erstes Sackgeld verdiente ich mit Dekorationen und Schriften, die ich für die Schaufenster befreundeter Ladenbesitzer malte. Papa bewunderte moderne Reklame und plante für mich eine Lehre als Gebrauchsgrafiker. Da jedoch keine Lehrstelle gefunden werden konnte, waren wir froh über den Rat von Heinrich Danioth. Eine Malerlehre sei besser, da der Kontakt mit Farbe von Grund auf gelernt werde. Als er uns seinen Freund, Otto Kälin, Malermeister in Brugg empfahl, war meine Berufswahl entschieden.»

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