Kriminalgericht

Hat eine Luzernerin ihren Onkel abgezockt – oder ihm nur geholfen?

Eine Nichte soll ihrem Onkel rund 86'000 Franken abgeknöpft haben. Sie gibt an, nur seine Rechnungen bezahlt zu haben.
Einer 66-Jährigen wird ungetreue Geschäftsbesorgung vorgeworfen. Sie erwidert, nur die Rechnungen des Onkels bezahlt zu haben.
Foto: Symbolbild: Christof Schürpf/Keystone

Über zwei Jahre lang soll eine Luzernerin die Konten ihres betagten Onkels geplündert haben. Die Luzerner Staatsanwaltschaft wirft der 66-Jährigen vor, auf diese Weise gut 86'000 Franken unrechtmässig bezogen zu haben. Nun droht ihr wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung eine bedingte Freiheitsstrafe von 24 Monaten. Der Vertrauensbruch wurde am Freitagmorgen vor dem Kriminalgericht verhandelt. Aber hat er tatsächlich stattgefunden? Die Verteidigerin säte Zweifel an der Darstellung in der Anklageschrift.

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