Der Wolf bleibt ein Politikum. Erst Mitte März verabschiedete der Ständerat einen Vorstoss von Fabio Regazzi, der Abschüsse von Wölfen deutlich vereinfachen will. Geht es nach dem Tessiner Mitte-Ständerat, soll künftig eine Obergrenze für den Wolfsbestand gelten. Wird diese überschritten, können die Kantone automatisch mit der Jagd auf das Raubtier beginnen. Die bisherige Praxis, nach der für jedes Tier und Rudel eine Abschuss-Bewilligung beim Bund eingeholt werden muss, fiele damit weg. Auch der Bundesrat unterstützt das Anliegen, wie aus der Debatte vom 19. März hervorgeht.
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