Stadt Luzern

Stadtrat sagt Nein zu Tierärzten für die Gasse

SP und Juso forderten letztes Jahr eine tierärztliche Gassenarbeit. Der Stadtrat lehnt ab. Denn die Verantwortung liege bei Vereinen und der Zivilgesellschaft.
SVP-Kantonsrat Roland Scheck befürchtet zu unrecht, dass Obdachlose mit ihren Hunden den Sozialstaat ausnutzen. (Symbolbild)
Foto: Keystone

Haustiere machen das Leben gesünder: Sie helfen gegen Einsamkeit, bieten emotionale Bezugspunkte. Besonders für Armuts- und Suchtbetroffene sind Haustiere wichtig, als Stütze und Struktur im Alltag. Für viele stellt die gesundheitliche Versorgung der Tiere aber auch eine Herausforderung dar. Tierärztliche Behandlungen liegen oftmals nicht im Budget. Impfungen, unerwartete Krankheiten und die Hundesteuer gehen alle ins Geld. Wie viele Tiere es in Luzern gibt, die nicht richtig versorgt werden können, ist unklar. Zum Grossteil dürften es aber Hunde sein.

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