Neue Berechnung

Regierung will Wildwuchs des Luzerner Waldes begrenzen – aber nur punktuell

Wegen dynamischer Grenzen können Waldflächen schleichend in landwirtschaftlich genutztes Gebiet hineinwachsen. Die Luzerner Regierung ist mit der Einführung statischer Grenzen einverstanden, solange die Verantwortung bei den Gemeinden liegt.
Ein flächendeckendes Einführen von statischen Waldgrenzen würde gemäss der Luzerner Regierung einige Millionen Franken kosten.
Foto: Screenshot: geo.admin.ch

Ein Viertel des Kantons Luzern ist mit Wald bedeckt. Weil Wald gemäss kantonalem Gesetz eine Fläche von mindestens 800 Quadratmetern hat, 12 Meter breit und seit 20 Jahren bestockt ist, kann er sich in abgelegenen Gebieten unbemerkt ausbreiten. Das ist besonders für landwirtschaftlich genutztes oder planerisch vorgesehenes Gebiet problematisch, findet der Vitznauer SVP-Kantonsrat Martin Waldis. Er hat darum mit einer Motion die flächendeckende Einführung sogenannter statischer Grenzen ausserhalb der Bauzonen gefordert. Dazu sind präzise Vermessungen und regelmässige Kontrollen nötig.

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-