Finanzpolitik

Luzerner Regierung will keine eigene OECD-Steuer – und macht trotzdem einen Vorschlag

Die Luzerner Exekutive wappnet sich für den Fall, dass der Bund den Verteilschlüssel für die Mehrerträge aus der OECD-Mindeststeuer doch noch ändert. Sie will damit auch die grössten Firmen beruhigen.
Ein Plakat der FDP wirbt vor der Abstimmung vom 18. Juni 2023 für ein Ja zur OECD-Mindeststeuer. Der Ja-Stimmen-Anteil belief sich auf 78,5 Prozent.
Foto: Urs Flüeler/Keystone

Redet der Luzerner Finanzdirektor Reto Wyss über die OECD-Mindestbesteuerung, wird sofort klar: Der Mitte-Politiker will sie so umsetzen, wie sie der Bundesrat dem Schweizer Volk vor der Abstimmung im Juni 2023 schmackhaft gemacht hat. Demnach fliessen 75 Prozent der erwarteten Mehreinnahmen an die Kantone und 25 Prozent an den Bund – und es gibt keine hälftige Aufteilung, wie dies die ständerätliche Finanzkommission in einer Motion im November 2024 vorgeschlagen hatte.

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