Sonderschulung

Luzerner Regierung legt offen: Nicht einmal zwei von zehn Heilpädagoginnen auf Sekstufe haben vollständige Ausbildung

Die Personalsituation in den Luzerner Volksschulen ist angespannter als bisher angenommen. Der Regierungsrat kündigt weitere Massnahmen an, um den Fachkräftemangel im Sonderschulbereich zu entschärfen.
Im Kanton Luzern ist der Mangel an Lehrpersonen mit zusätzlicher Master-Ausbildung als Heilpädagogin oder Heilpädagoge grösser als angenommen.
Foto: Symbolbild: Peter Klaunzer/Keystone

Wie gut kümmern sich die Schulen im Kanton Luzern um Lernende mit erhöhtem Betreuungsbedarf? Spätestens seit unsere Zeitung im Frühling publik machte, dass der Kanton Dutzende Sonderschülerinnen und -schüler in regulären Privatschulen unterbringt , ist die Frage von hoher Relevanz. Damals sagte Martina Krieg, Leiterin der kantonalen Dienststelle Volksschulbildung, ein Viertel der Lehrerinnen und Lehrer für integrative Förderung (IF) habe kein adäquates Diplom, bei den Lehrpersonen für integrative Sonderschulung sei es ein Drittel.

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