Sanierung

Luzerner Regierung beharrt darauf: Altlasten sind Sache der Gemeinden

Trotz Kritik in der Vernehmlassung sollen allein die Luzerner Gemeinden für die ungedeckten Kosten bei der Altlastensanierung aufkommen. Mit diesem Plan dürfte der Regierungsrat im Parlament auf Widerstand stossen.
Wie sauber das Erdreich ist, zeigt sich nicht selten erst bei Bauarbeiten.
Foto: Symbolbild: Pius Amrein

Der Boden unter ehemalige Deponien, Fabriken oder Schiesssanlagen kann mit Schadstoffen wie zum Beispiel Schwermetallen belastet sein. Für das fachgerechte Beseitigen solcher Altlasten ist der Verursacher zuständig. Kann er nicht ermittelt werden oder fehlt ihm das Geld, muss die öffentliche Hand einspringen. In Luzern stellt sich die Frage, ob es der Kanton, die Gemeinden oder beide Staatsebenen gemeinsam sein sollen. Für die Luzerner Regierung ist klar: Die geschätzten Kosten von 80 Millionen Franken sollen die Gemeinden allein tragen. Das macht sie in der nun veröffentlichten Botschaft zuhanden des Kantonsrats deutlich.

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