«Attaque!»

Luzerner Polizist vor Gericht: Sein Hund beisst pöbelndem Partygänger 13 Löcher ins Bein

Ein aktueller Gerichtsfall zeigt, was passieren kann, wenn ein alkoholisierter Ausgänger auf Polizisten trifft. Im Prozess dreht sich vieles ums Machtgefälle.
Der Einsatz eines Polizeihundes muss verhältnismässig sein.
Foto: Symbolbild: Keystone/Michael Buholzer

«Attaque!» Mit diesem Kommando schickte ein Luzerner Polizist seinen Diensthund los. Er rannte auf einen flüchtenden Mann zu, biss ihm 13 Löcher ins Bein, riss ihn zu Boden. Passiert ist das alles in einer Augustnacht vor drei Jahren in der Luzerner Neustadt. Nun stehen beide Männer vor dem Kriminalgericht. Der 46-jährige Polizist wegen Amtsmissbrauch und Körperverletzung, der 29-jährige Gebissene wegen Störung des Polizeidiensts, Hinderung einer Amtshandlung sowie Gewalt und Drohung gegen Beamte.

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