Kriminalgericht

Wegen Tierquälerei: Luzerner Landwirt soll über ein Jahr lang ins Gefängnis

Er liess Kälber dursten und Kühe durch Kot waten. Ein Luzerner Bauer vernachlässigte mehrere hundert Tiere. Jetzt wird ihm ein vergleichsweise hartes Urteil aufgebrummt.
Der verurteilte 66-Jährige soll unter anderem Kühe und Kälber stark vernachlässigt haben.
Foto: Symbolbild: Severin Bigler

Das Kriminalgericht Luzern hat ein Urteil ausgesprochen, das aufhorchen lässt. In erster Linie wegen Tierquälerei soll ein 66-jähriger Mann 13 Monate und 15 Tage ins Gefängnis – unbedingt, also ohne Probezeit. Eine Haftstrafe von weiteren 13 Monaten und 15 Tagen sprach das Gericht bedingt aus. Hinzu kommen eine Geldstrafe von 52'500 Franken und eine Busse von 68'000 Franken. Es ist ein ungewöhnlich hartes Strafmass. Bei Tierquälerei fallen meist nur Bussen, Geldstrafen oder bedingte Freiheitsstrafen an.

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