Im Mai 2022 schrieb der damals 32-jährige Kevin Saner sein Testament. Der Schwarzenberger Strassentransport-Fachmann hatte soeben beschlossen, in die Ukraine zu fahren, um die Menschen dort mit dringend nötigem Material zu versorgen – von Nahrungsmitteln bis hin zu Feuerwehrausrüstung. «Erst zu diesem Zeitpunkt wurde mir bewusst, dass ich jetzt in ein Kriegsgebiet reise», erinnert sich Saner. «Mein Körper hat sich gewehrt. Ich habe den Widerstand wirklich in meinem Innern gespürt.» Aber er hat sich überwunden. Mittlerweile sind Fahrten in die Ukraine für ihn Normalität geworden. Als Präsident des gemeinnützigen Vereins «Humanitarian Assistance Switzerland» hat er das Land bereits sieben Mal besucht.
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