Verpflegung

Der Mensa-Monopolist: Seit elf Jahren dominiert an Luzerner Kantis ein Anbieter

Vielfalt auf dem Teller, Einheitsbrei beim Dienstleister: Die SV Schweiz AG erhält für fast vier Millionen Franken den Zuschlag für die Verpflegung an sieben Luzerner Gymnasien bis Sommer 2032. Die bisherige Firma war einzige Bewerberin.
Bei Vertragsende Mitte 2032 wird die SV Schweiz AG die Luzerner Kantonsschülerinnen und -schüler während 17 Jahren verpflegt haben.
Foto: Symbolbild: Imago

Salat oder Suppe? Fleisch, Fisch oder Vegi? Luzerner Kantonsschülerinnen und Kantonsschüler können sich nach den Sommerferien wieder jeden Tag auf ein neues Menü freuen. Oder sie entscheiden sich für eine auswärtige Verpflegung. Diese Auswahl hat die Dienststelle Gymnasialbildung des Kantons nicht. Auf ihre vorschriftsgemässe Ausschreibung für den Mensabetrieb hat sich nur ein Anbieter beworben. Der Zuschlag fiel darum auf die SV Schweiz AG. Das Unternehmen mit Sitz in Dübendorf hält seit der Privatisierung der Luzerner Kanti-Verpflegung im Oktober 2015 ununterbrochen die Schöpfkelle in der Hand.

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