Gesundheitspolitik

Luzerner Kantonsrat hofft bei Finanzierung von Sterbehospizen auf Bundeslösung

Das Hospiz Zentralschweiz in Littau ist stark unterfinanziert. Dennoch ist die Mehrheit des Luzerner Kantonsrats wie die Regierung der Meinung, es brauche eine nationale Regelung.
Am 6. Januar 2020 eröffnete das Hospiz Zentralschweiz in Littau, das Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleitet.
Foto: Pius Amrein

Soll der Kanton Luzern für zertifizierte Sterbehospize wie das Hospiz Zentralschweiz in Littau ein neues Finanzierungsmodell kreieren? Ja, fordert Mitte-Kantonsrat Stephan Schärli (Menzberg) in einer Motion, die mehr als ein Drittel der 120 Kantonsratsmitglieder aus fast allen Fraktionen unterzeichnet haben. Demnach soll sich der Kanton an den Pflegekosten von Hospizbewohnerinnen und -bewohnern mit täglich 550 Franken beteiligen. So würde ihre finanzielle Belastung von monatlich rund 8000 Franken auf etwa einen Zehntel davon sinken.

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