Zürich als Vorbild

Paragrafen auf Augenhöhe: Luzerner Justiz soll kindgerechter werden

Ob als Täter, Opfer, Zeugen oder deren Angehörige: Minderjährige haben Anrecht auf ein altersgerechtes Justizsystem. Die Luzerner Regierung will jetzt überprüfen, wo noch Handlungsbedarf besteht.
Eine Analyse soll zeigen, ob das Luzerner Justizsystem genügend auf die Bedürfnise von Kindern und Jugendlichen ausgerichtet ist.
Foto: Symbolbild: Antonio Diaz

Der Gang ins Vernehmungszimmer der Polizei oder in den Gerichtssaal fällt schon Erwachsenen nicht leicht. Für Kinder und Jugendliche kann der Kontakt mit der Justiz und vor- respektive nachgelagerten Behörden erst recht einschneidend sein. Umso wichtiger sind eine altersgerechte Kommunikation, speziell ausgebildete Fachpersonen und geeignete räumliche und organisatorische Rahmenbedingungen. Wie kindgerecht die Behörden im Kanton Luzern aufgestellt sind, soll die Regierung umfassend überprüfen. Das verlangt die Willisauer SP-Kantonsrätin Anja Meier mit einem Postulat.

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