Luzerner Fasnacht

Stadt stellt 150 Extra-Toiletten auf – doch viele Männer ignorieren sie

Wildpinkler an der Fasnacht sind ein Ärgernis. Dieses Jahr setzt die Stadt neben Toitois auf zusätzliche WC-Wagen.
Von langen Fasnachtsnächten zeugen nicht nur Abfallhaufen, sondern auch beissender Uringeruch.
Foto: Pius Amrein
(Luzern, 5. 3. 2025)

Mit insgesamt 350'000 Besuchenden verzeichnete die Luzerner Fasnacht 2025 ein Rekordjahr. Die Stadt Luzern rüstete sich mit einem ausgeklügelten Sicherheitskonzept sowie dem Meldetool «Luzern schaut hin». Die hohe Besucherzahl zeigte sich jedoch auch in grossen Abfallmengen und langen Warteschlangen vor den Toitoi-Kabinen. Dieser ewigen Warterei entziehen sich viele Männer: Je nach Alkoholpegel nutzen sie die durch Gitter einsehbaren Pissoir-Stationen oder finden ihren ganz eigenen «Toilettenplatz» auf offener Strasse, in Innenhöfen oder an der Reuss. So ist ein abendlicher Gang durch die Stadt insbesondere für Frauen nicht immer angenehm und sicher.

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