Abstimmung

«Solidarität wird gestärkt» – Luzerner Bevölkerung bringt innerkantonalen Finanzausgleich wieder ins Lot

Mit 70’560 Ja- gegenüber 10’590 Nein-Stimmen sagen die Luzernerinnen und Luzerner Ja zu einer Teilrevision des innerkantonalen Finanzausgleichs. Dieser wird damit schlanker und für die Gemeinden fairer. Jetzt wird mit der Totalrevision begonnen.
Der innerkantonale Finanzausgleich sorgt dafür, dass sich die kommunalen Steuerlasten nicht zu stark unterscheiden.
Foto: Symbolbild: Manuela Jans-Koch

Die Steuererträge nehmen im Kanton Luzern zu – aber je nach Gemeinde unterschiedlich stark. Das hat Auswirkungen auf den innerkantonalen Finanzausgleich: Einerseits würde die Summe, die umverteilt wird, bis 2029 um 85 auf rund 280 Millionen Franken ansteigen. Andererseits müssten Kanton und finanzstarke Gemeinden zu viel Geld in den Topf einzahlen. Das wird nun mit der Teilrevision des Finanzausgleichsgesetzes korrigiert. Die Luzernerinnen und Luzerner haben die Vorlage am Sonntag mit 70’560 zu 10’590 Stimmen genehmigt, was einem Ja-Anteil von 87 Prozent entspricht. Die Stimmbeteiligung betrug 29,3 Prozent.

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