Klimapolitik

«Ein wichtiger Hebel»: Bis 2050 sollen Luzerner nur mit erneuerbarer Energie heizen

Der Luzerner Regierungsrat dreht mit einer Anpassung des Energiegesetzes beim Ersatz von Öl- und Gasheizungen die Schraube an. Dafür soll es auch finanzielle Anreize geben.
In etwa 46 Prozent aller Gebäude im Kanton Luzern steht noch eine fossile Heizung.
Foto: Christian Beutler/Keystone

Es könnte kein besseres Beispiel für den Unterschied zwischen Wetter und Klima geben: Während die Luzernerinnen und Luzerner nach Abkühlung lechzen, erklärte Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdirektor Fabian Peter am Montag, wie die Kantonsregierung bis 2050 die fossilen Heizungen aus den Gebäuden verbannen will. Mit einer Anpassung des Energiegesetzes zielt der FDP-Regierungsrat darauf ab, dass fossile Heizungen nur noch im Ausnahmefall verbaut und Neubauten nur noch mit Heizsystemen mit erneuerbarer Energie ausgerüstet werden können. Neu auch gilt ausserdem auch für Nicht-Neubauten: Direkt-elektrische Boiler sind nur noch erlaubt, wenn der wesentliche Anteil der zur Wassererwärmung nötigen Energie während der Heizperiode von der Wärmeerzeugung für die Raumheizung, aus nicht anderweitig nutzbarer Abwärme oder aus erneuerbaren Quellen stammt und nicht direkt-elektrisch erzeugt wird.

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