Kanton Luzern

Töfffahrer fährt 1 km/h zu schnell und muss Tausende von Franken zahlen

Wegen einer minimalen Geschwindigkeitsübertretung zieht ein Mann vors Bundesgericht – und scheitert.
Ein Töfffahrer war in der 30er-Zone zu schnell unterwegs – und beschäftigt seither die Gerichte.
Foto: Symbolbild:
Ralph Ribi (19. 3. 2024)

Es ist eine Lappalie, wie sie im Buche steht: Im März 2022 war ein Mann im Kanton Luzern in der 30er-Zone mit 36 km/h unterwegs. Nach dem Sicherheitsabzug von 5 km/h bleibt eine Geschwindigkeitsübertretung von 1 km/h. Die Busse von 40 Franken wollte der Beschuldigte allerdings nicht auf sich sitzen lassen. Er zog den Strafbefehl vors Bezirksgericht Luzern, wo er scheiterte. Dann legte er Rekurs beim Kantonsgericht ein, wo der Erfolg ebenfalls ausblieb. Damals wurden ihm zusätzlich zur Busse Gerichtskosten in der Höhe von 3840 Franken auferlegt.

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