Der Strassenstrich im Luzerner Industriegebiet Ibach sorgt regelmässig für Kritik. Der abgelegene Standort gilt aufgrund der fehlenden sozialen Kontrolle als gefährlich für Sexarbeitende. Jetzt zeigt sich: Zumindest mittelfristig soll die Strassenprostitution im Ibach bleiben. Das sagt die Stadtluzerner Sozial- und Sicherheitsdirektorin Melanie Setz (SP) auf Anfrage unserer Zeitung. Der Standort sei zwar nicht ideal. «Aber es gibt keinen geeigneteren Ort», hält sie fest. Es sei zwar möglich, dass die Sache in zehn Jahren anders aussehe. Aktuell sei es aber an der Zeit, «die Standortdiskussion ruhen zu lassen und weiter bedarfsgerecht Sicherheitsmassnahmen zu ergreifen».
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