Verkehr

Luzerner Regierung hat für Lärmblitzer kein Gehör

Zu laute Autos dank Lärmblitzern aus dem Verkehr ziehen: Das soll laut Luzerner Kantonsräten aus allen Parteien versuchsweise möglich sein. Nun blitzen sie aber bei der Regierung ab: Der Bund gebe ausschliesslich präventive Massnahmen vor.
Zu laute Fahrzeuge sind auch im Kanton Luzern ein Problem. Diese zu identifizieren offenbar auch.
Foto: Symbolbild: Jakob Ineichen

Der Anteil der leisen E-Autos steigt zwar auch auf Luzerner Strassen stetig – überdurchschnittlich laut aufheulende und knatternde Verbrennungsmotoren sind aber noch nicht verstummt. Die Polizei kann Autoposer nur bei Kontrollen zur Rechenschaft ziehen – und auch dann nur, wenn sie unerlaubte, nicht eingetragene Teile entdeckt. Hannes Koch, Kantonsrat der Grünen aus Horw, verlangt darum von der Luzerner Regierung, sich für einen Versuch mit Lärmblitzern einzusetzen. Solche Geräte wurden zum Beispiel 2023 in Genf getestet. Koch hat das Postulat vor elf Monaten eingereicht – mit Unterschriften von Ratskolleginnen und -kollegen aus allen Fraktionen.

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-