Datenschutz

Luzerner Vereine sollen wieder einfacher an Personendaten kommen

Die Komplexität bei Datenschutzfragen führt laut Luca Boog in vielen Luzerner Gemeinden zu mehr Zurückhaltung bei der Herausgabe von Personendaten an Vereine. Der Mitte-Kantonsrat will die Situation mit klaren Regeln entspannen.
Halten das gesellschaftliche Leben aufrecht: Vereine wie jene am Trachtenchorfest in Sursee.
Foto: Urs Flüeler/Keystone (7. 6. 2026)

An Gemeinderatssitzungen ist er mittlerweile Stammgast, in städtischen Reglementen wird sein Name auch öfter genannt. Der Datenschutz ist schliesslich für das Verhindern von Hackerangriffen genauso entscheidend wie bei der Digitalisierung der Dienstleistungen und der Videoüberwachung von Pausenplätzen. Diese gestiegene Sensibilität bekommen die Luzerner Vereine zunehmend zu spüren, sagt Luca Boog. Der Gunzwiler Mitte-Kantonsrat berichtet, dass Kultur-, Sport- oder Familienvereine wegen verschärfter Datenschutzbestimmungen immer seltener an bestimmte Einwohnerdaten der Gemeinden kommen. «Diese Daten brauchen sie, um an neue Mitglieder zu kommen oder das gesellschaftliche Leben in Gemeinden aufrechtzuerhalten.»

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-