Igelstationen Luzern

Unterernährt, verletzt, von Parasiten befallen: Auch in Luzern brauchen Igel Hilfe

Die Lage um den Igel ist ernst: In den Igelstationen werden immer mehr unterernährte und verletzte Tiere eingeliefert – viele überleben trotz Pflege nicht. Gartenbesitzer können den Igeln aber helfen.
Ein Igel in der Igelstation in Ebikon.
Foto: Manuela Jans-Koch (Ebikon, 10. 7. 2026)

Der Sommer ist bei der Igelstation Ebikon zwar immer Hochsaison. «Aber wir hatten noch nie so ein schlechtes Jahr», sagt Leiterin Evelyne Noser. Noch nie habe die Igelhilfe Luzern so viele Tiere, die letztendlich sterben, verzeichnen müssen. Es sei traurig und frustrierend: «Wir nehmen die Tiere auf, stabilisieren sie, geben ihnen Medikamente. Dann beginnen sie zu fressen, und man freut sich. Am nächsten Morgen liegen sie tot in der Box.» Auch die Zahl der Igel, die eingeschläfert werden müssen, sei aktuell ungewöhnlich hoch.

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