Stadt

Biber am Xylophonweg: Das grösste Nagetier Europas hat sich an Luzern gewöhnt

Am Ufer der Reuss beim Nordpol hat sich ein Biberpärchen häuslich eingerichtet. Es zeigt sich dabei erstaunlich unbeeindruckt vom Trubel rundherum. Laut dem kantonalen Wildhüter ist das ein Zeichen dafür, dass sich der Biber endgültig in Luzern etabliert hat.
Die Biber-Population in der Stadt Luzern bewegt sich im einstelligen Bereich.
Foto: luz

Der Biber hat die Innerschweiz zurückerobert. Dies, nachdem er zu Beginn des 19. Jahrhunderts in der Schweiz ausgerottet worden war. Seit 2006 lebt das grösste Nagetier Europas wieder im Kanton Luzern, zunächst nur in einem einzigen Revier an der Suhre. Seit 2012 wächst der Bestand rasant. So schätzte das kantonale Monitoring 2017/18 die Zahl auf 75 Biber, verteilt auf 27 Reviere. Fünf Jahre später waren es dann schätzungsweise bereits 130. Das Nagetier wurde auch zum Politikum. So dürfen die Kantone seit Februar letzten Jahres Biber schiessen lassen, wenn diese erhebliche Schäden anrichten. Zuletzt wurde im Dezember erstmals ein Biber in Horw gesichtet.

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