Drogenszene

Platz für Cracksüchtige: Stadt Luzern macht vorwärts und reicht Baugesuch ein

Der neue Platz für die Drogenszene im Bruchquartier nimmt konkrete Formen an. Das Pilotprojekt soll notfalls aber vorzeitig abgebrochen werden können.
Der Hinterhof der ehemaligen Notschlafstelle soll Aufenthaltsplatz für die Crack-Drogenszene werden.
Foto: sif (Luzern, 20. 2. 2026)

Jetzt ist es offiziell: Die Stadt Luzern will im Hinterhof der Gibraltarstrasse 29 einen legitimierten Aufenthaltsplatz für Cracksüchtige schaffen. Das ist einem Baugesuch zu entnehmen, das am Freitag publiziert wurde. Mit dem Projekt will die Stadt auf den steigenden Crack-Konsum reagieren, der zunehmend für Probleme sorgt. Laut Baugesuch treffen sich «grössere Gruppe von Konsumierenden und Dealern» aktuell an der Kante B beim Busbahnhof und am Kasernenplatz. Der Platz an der Gibraltarstrasse soll die Lage nun beruhigen. «Durch den legitimierten Aufenthaltsplatz werden bestehende Szeneorte entlastet, der öffentliche Raum beruhigt sowie die Versorgung und Betreuung der Konsumierenden verbessert», heisst es im Baugesuch.

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