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Luzern

Sicherheitsdirektorin ist nach Attacke mit Feuerwerk auf Polizisten empört

Bei schweren Ausschreitungen vor dem Neubad in Luzern sind in der Silvesternacht drei Polizistinnen und Polizisten verletzt worden. Politikerinnen verurteilen die Attacke scharf.
«Ich bin empört, wenn Polizeikräfte mit Feuerwerk beschossen und dabei verletzt werden», sagt Sicherheitsdirektorin Ylfete Fanaj, hier im Gespräch mit Polizisten beim Chanukka-Fest.
Bild: Patrick Hürlimann (Luzern, 14. 12. 2025)

Der Angriff mit Feuerwerk auf Polizeikräfte beim Neubad in Luzern sorgt für deutliche Reaktionen aus der Politik. Die Luzerner Regierungsrätin und Sicherheitsvorsteherin Ylfete Fanaj zeigt sich in einem Statement «empört». Es sei «verstörend und absolut unverständlich», dass Polizistinnen und Polizisten mit Feuerwerk beschossen und dabei verletzt worden seien – zumal sie aufgrund von Anwohnerbeschwerden im Einsatz gestanden hätten.

Besonders kritisiert Fanaj, dass sich Drittpersonen beim Neubad mit der Täterschaft solidarisiert und Einsatzkräfte bei ihrer Arbeit behindert und angegriffen hätten. Den drei verletzten Polizistinnen und Polizisten wünscht sie gute Genesung. «Ich hoffe, dass die Strafverfolgungsbehörden die Täterschaft ausfindig macht und zur Rechenschaft zieht», schreibt Fanaj weiter. Ihren Dank richtet Fanaj an die Luzerner Polizei und alle Einsatzkräfte, die täglich für die Bevölkerung im Einsatz stünden.

Auch Mitte-Parteipräsident Karin Stadelmann findet in den sozialen Medien klare Worte: «Diese Gewalt gegenüber Polizistinnen und Polizisten ist inakzeptabel». Wer Einsatzkräfte angreife, überschreite eine klare Grenze, schreibt sie. Ihr Dank gelte allen Polizistinnen und Polizisten in Luzern, die trotz allem für die Sicherheit der Bevölkerung sorgten.

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