Stadt Luzern

Vom Hühnerstall bis zur Brätlistelle: Alte VBL-Busse kommen weit herum

Bald sind VBL-Busse in der Ukraine unterwegs. Dass Fahrzeuge aus der Luzerner Flotte in andere Länder gelangen, hat Tradition. Selbst alte Wagen dienen längst nicht nur als Museumsstücke.
Ungewöhnliche Farbe: Ein ehemaliger VBL-Bus unterwegs in der chilenischen Stadt Valparaíso.
Foto: Samuel Fuentes (Valparaíso)

Die Flotte der Verkehrsbetriebe Luzern (VBL) umfasst knapp 150 Trolley- und Autobusse. Aktuell erfolgt ein Umstieg auf neue Batterie-Trolleybusse. Da stellt sich die Frage: Was passiert eigentlich mit all jenen VBL-Fahrzeugen, die ausrangiert werden? «Grundsätzlich sind wir bestrebt, die Fahrzeuge zu verkaufen und nicht zu verschrotten», schreibt VBL-Mediensprecher Marc Schwegler auf Anfrage. Eine konkrete Auswertung in Prozent, wie viele Prozent der Busse erhalten respektive verschrottet werden, liege jedoch nicht vor. Für Autobusse gebe es einen sehr guten Gebrauchtwagenmarkt, insbesondere mit Händlern aus dem Ausland. Deshalb habe man Autobusse – auch in der Vergangenheit – nicht verschrotten müssen.

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-