Bundesstrafgericht

Afghane erhält nach Attacke auf Zugbegleiter Landesverweis

Ein afghanischer Staatsangehöriger hat vor knapp drei Jahren im Kanton Luzern bei einer Billettkontrolle zwei Zugbegleiter angegriffen. Das Bundesstrafgericht verurteilte ihn nun zu einer Haftstrafe. Danach darf er die Schweiz sieben Jahre nicht betreten.
Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter sehen sich öfters mit aggressiven Passagieren konfrontiert.
Foto: Symbolbild: Gaetan Bally/Keystone

Die Angriffe auf Zugbegleiter werden immer brutaler. Durchschnittlich kommt es pro Tag zu zehn Fällen von verbalen und physischen Übergriffen gegenüber dem Personal – das macht 3600 pro Jahr, wie ein SBB-Sprecher im vergangenen Herbst mitteilte. Äusserst aggressiv hat sich etwa ein afghanischer Staatsbürger verhalten, wie aus einem kürzlich veröffentlichten Urteil der Berufungskammer des Bundesstrafgerichts hervorgeht. Der Vorfall ereignete sich in einem Zug, der im Kanton Luzern unterwegs war. Allerdings gelten SBB-Angestellte als Bundesbeamte, weshalb in solchen Fällen das Bundesstrafgericht zuständig ist.

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