Der weisse Tod brachte auch Leben. Ende des 19. Jahrhunderts wütete in Europa die bakterielle Infektionskrankheit mit dem medizinischen Namen Tuberkulose besonders heftig. Vielerorts stellte sich die Krankheit als häufigste Todesursache heraus. Ärzte nahmen den Kampf gegen die Tuberkulose mit der Gründung von Sanatorien auf, später sprangen wohltätige Organisationen in die Bresche. Mitglieder der kantonalen Ärztegesellschaft Luzern initiierten 1901 den «Verein für ein Luzerner Lungensanatorium». Ziel waren der Bau und der Betrieb einer eigenen Heilstätte, wie die Historikerin Martina Kälin-Gisler in der Jubiläumsschrift der Lungenliga Zentralschweiz schreibt.
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