Zuger Kantonsrat

Linke torpediert Gesetz zur Standortförderung – ohne Erfolg

Trotz heftiger Kritik von links hat der Zuger Kantonsrat das Gesetz über Standortentwicklung in erster Lesung gutgeheissen. Es soll Unternehmen nach Wegfall des Steuervorteils gezielt fördern – mit bis zu 150 Millionen Franken jährlich.
Die Regierung will international tätige Unternehmen mit Förderbeiträgen unterstützen.
Foto: Patrick Hürlimann (Zug, 25. 10. 2022)

Der Kanton Zug ist von der OECD-Mindeststeuer stark betroffen: International tätige Unternehmensgruppen mit einem Umsatz von mehr als 750 Millionen Euro müssen mehr Steuern auf ihre Gewinne bezahlen. Anders gesagt: Der Steuervorteil, der Zug für solche Unternehmen interessant macht, fällt weg. Die Regierung befürchtet denn auch, dass Standortattraktivität und Wettbewerbsfähigkeit leiden.

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