Essen und Trinken waren vor 150 Jahren mit erheblichen Risiken verbunden. Mehrere Epidemien in Luzern gingen auf verunreinigtes Wasser zurück, sanitäre Einrichtungen gab es damals kaum. «Die Lebenserwartung lag Anfang des 20. Jahrhunderts bei nur zirka 45 Jahren. Ein Grund war ungenügende Lebensmittelsicherheit», sagt Kantonschemiker Silvio Arpagaus, Leiter der Dienststelle Lebensmittelkontrolle und Verbraucherschutz. Es seien harte Zeiten gewesen. «Man musste essen, was man hatte, auch wenn es verschimmeltes Getreide war. Das führte früher zu vielen Todesfällen.»
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