Zug

FDP-Urgestein soll die Situation im Kunsthaus abkühlen – doch die Präsidentin will ihm das Feld nicht überlassen

Die beiden Lager im gespaltenen Vorstand der Zuger Kunstgesellschaft wirken unversöhnlich. Nun soll Peter Frigo das Präsidium übernehmen. Die aktuelle Präsidentin Silvia Graemiger rückt derweil nicht von ihren Standpunkten ab.
In der Trägerschaft des Zuger Kunsthauses hängt der Haussegen schief.
Foto: Matthias Jurt (Zug, 28. 5. 2026)

Der kommende Mittwoch dürfte für die Kunstgesellschaft Zug ein entscheidender Tag werden. Kann sich Präsidentin Silvia Graemiger an der Spitze des Vereins halten oder setzen sich ihre Gegenspieler, die die Mehrheit im Vorstand stellen, am Ende durch? Die Generalversammlung vom 10. Juni verspricht auf jeden Fall Zündstoff. Denn beide Seiten haben je eine Einladung mit unterschiedlichen Traktanden verschickt. Die Vorgeschichte ist verworren. Nachdem der Direktor Matthias Haldemann vor rund einem Jahr gehen musste, formierte sich der Vorstand neu. Doch das Gremium ist inzwischen heillos zerstritten.

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