Der Habicht auf dem dicken Lederhandschuh von Steve Schwab ist längst startklar – und hungrig. Kein Wunder: Die Beute ist ihm bisher davongeflogen an diesem Samstag nach Weihnachten. Schwab und sein Jägerkollege Christian Hüsler sind schon seit Stunden in Hildisrieden, Römerswil, Eich und Schenkon entlang von Feldern unterwegs. Mit im Auto: «Der Engländer» und «Ueli». Die beiden Habicht-Männchen sind von klein auf an menschliche Nähe gewöhnt. Sie stammen aus einer Zucht, der eine namensgebend aus England, der andere aus Österreich. Autofahren flösst ihnen keine Angst ein. Im Gegenteil. Der Fahrtwind dient den Greifvögeln als Waffe. Sie erreichen damit das nötige Tempo, um äusserst intelligente Tiere zu erlegen: Krähen.
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