Erstfeld

«König der Schweiz» erobert nun auch Uri

Jonas Lauwiner ist durch eine Besonderheit im Gesetz zu viel Land gekommen. Auch in Erstfeld besitzt er nun ein Strässchen.
Jonas Lauwiner nennt sich und inszeniert sich als «König der Schweiz».
Foto: zvg / Archiv Jonas Lauwiner

Er hat eigene Ländereien, eine Fahne, eine Krone, eine Währung und nennt sich der «König der Schweiz». Seine Majestät ist gewissermassen durch eine Besonderheit im Recht zu seinem Imperium gekommen: Jonas Lauwiner, wie der 30-Jährige mit bürgerlichem Namen heisst, hat sich in den Grundbüchern der ganzen Schweiz nach herrenlosen Grundstücken umgesehen und diese auf seinen Namen überschreiben lassen – alles völlig vereinbar mit dem Schweizer Gesetz und bis auf eine Bearbeitungsgebühr gratis. Auf diese Weise baute er sich ein ganzes «Imperium» auf, das heute sage und schreibe 114’090 Quadratmeter verteilt auf 149 Grundstücke umfasst. Auf seinem zweiten «Feldzug», wie er die juristische Aktion nennt, wurde er auch im Kanton Uri fündig.

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