Historischer Fund

Kleine Sensation in Zug: Historische Bernina-Wandmalerei von 1941 freigelegt

Die monumentale Nähmaschinen-Reklame an der Alpenstrasse gehört zu den grössten historischen Werbefassaden der Schweiz. Nach seiner Entstehung 1941 löste das Wandbild eine hitzige Debatte aus – und wird schon bald erneut verschwinden.
Beim Abbruch des Urania-Hauses an der Alpenstrasse 16 in Zug ist am benachbarten Gebäude eine alte Werbemalerei von Bernina-Nähmaschinen sichtbar geworden.
Foto: Jakob Ineichen (Zug, 30. 6. 2026)

Mit dem Abbruch des vorgelagerten Hauses «Urania» an der Alpenstrasse beim Zuger Bahnhof ist eine monumentale Fassadenmalerei aus dem Jahr 1941 zum Vorschein gekommen. Die in Teilen gut erhaltene Wandwerbung für die berühmten Bernina-Nähmaschinen an der Nordfassade der Alpenstrasse 14 blieb während Jahrzehnten zwischen den Gebäuden verborgen. Die fensterlose Brandmauer des Hauses «Terminus», das 1934 nach Plänen der Zuger Architekten «Keiser & Bracher» als eine der ersten Stahlskelettbauten der Innerschweiz realisiert wurde, war bis 1948 sichtbar. Dann wurde das nördlich daran anschliessende Haus «Urania» gebaut und die freistehende Fassade abgedeckt.

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