Stadt Zug

Klammheimlich als Kulturhauptstadt 2030 beworben? – Laut Stadtrat bestand eine Schweigepflicht

Einige Mitglieder des Grossen Gemeinderats fühlten sich vor den Kopf gestossen. Sie wurden vor vollendete Tatsachen gestellt und erfuhren aus den Medien über die Absichten Zugs, als Kulturhauptstadt ins Rennen zu gehen. Der Stadtrat erklärt nun dieses Vorgehen auf eine überparteiliche Interpellation hin.
Das besondere Wasserspiel «Zug Magic» soll unter anderem ebenfalls für Pluspunkte für Zug bei der Bewerbung als Kulturhauptstadt 2030 sorgen.
Foto: Matthias Jurt (5.  7. 2024)

Zug steigt bekanntlich ins Rennen um das Label Schweizer Kulturhauptstadt 2030 – zusammen mit Lugano, Bellinzona, Aarau, Schaffhausen und Thun. Das allerdings sorgte für Irritationen im Grossen Gemeinderat der Stadt Zug (GGR), der bei dieser Entscheidung vor vollendete Tatsachen gestellt wurde: Der Stadtrat hat die Bewerbung zur Kulturhauptstadt Schweiz (KHS) 2030 ohne vorherige Konsultation eingereicht. Daraufhin haben Vertretende aller Fraktionen des GGR gemeinsam einen Vorstoss eingereicht, der sich mit der überraschenden Bewerbung beschäftigt.

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