Menschenhandel

Luzerner hat Roma-Buben sexuell ausgebeutet

Am Kriminalgericht musste sich am Freitag zum zweiten Mal ein Mann verantworten, der in einen Menschenhandelsfall mit slowakischen Buben involviert war. Sie sind Opfer der Luzerner – und der eigenen Familie.
Vor 13 Jahren kam der Beschuldigte in der Nähe des Mühlenplatzes erstmals in Kontakt mit einer der Romafamilien.
Foto: Symbolbild: Dominik Wunderli

Angefangen hat alles ganz harmlos. 2012 lauschte ein Mann immer wieder den Klängen eines Buben, der in der Stadt Luzern vor dem Coop beim Mühlenplatz musizierte. Regelmässig warf er ihm einen Fünfliber hin, mal kaufte er ihm im Supermarkt etwas zu essen. So lernte er dessen Familie kennen. Irgendwann fragte der Vater, ebenfalls ein Strassenmusiker, ob er und weitere Familienmitglieder beim Mann zu Hause essen, duschen und schlafen dürften.

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