Wahlen Obwalden

SVP verbucht einen Erdrutschsieg – Mitte, FDP und SP verlieren deutlich

Das Obwaldner Parlament erlebt einen Rechtsrutsch. Während die SVP fünf Sitze dazugewinnt, verliert die SP zwei und fällt unter die Fraktionsstärke. Dafür erhält die CSP diese nach vier Jahren wieder zurück.
Sabine Enderli Würsch, Regula Gerig-Bucher, Camillo Omlin, Helen Keiser-Fürrer von der CSP Obwalden begutachten die Wahlresultate.
Foto: Urs Flüeler (Sarnen, 8. 3. 2026)

Die SVP geht als klare Siegerin der Obwaldner Kantonsratswahlen hervor. Sie konnte in fünf von sieben Gemeinden je einen Sitz dazugewinnen und kommt neu auf 18 Sitze (2022: 13). Mit 30,7 Prozent Wähleranteil überflügelt sie die Mitte und ist neu die wählerstärkste Partei des Kantons. Über das Ausmass des Wahlerfolgs sei auch er etwas überrascht, sagt Parteipräsident Marcel Schelbert. «Das ist ein Auftrag an uns und zeigt ganz klar, dass unsere Politik ankommt.» Trotzdem erwartet er, dass die Arbeit als stärkste Partei im Parlament ohne Regierungsratssitz nicht ganz einfach werde.

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