Dass Traktandenlisten für Sessionen des Kantonsrats mehr als 100 Geschäfte umfassen, kommt sehr selten vor – für die am Montag beginnende März-Session ist es wieder einmal soweit. Neben fast 90 Vorstössen behandeln die 120 Volksvertreterinnen und -vertreter auch mehr als ein Dutzend wichtige Geschäfte der Regierung, darunter die Initiative «Gegen Fan-Gewalt» der Mitte und den Gegenvorschlag der Exekutive. Auch über das Sozialversicherungszentrum Wirtschaft, Arbeit und Soziales (WAS) wird debattiert – aus zwei Gründen: Zum einen wegen des Verkaufs des WAS-Grundstücks im Würzenbach-Quartier an den Kanton, zum anderen wegen dringlicher Anfragen zum abrupten Rücktritt von WAS-Verwaltungsratspräsident Guido Graf wegen von unserer Zeitung aufgedeckten Ungereimtheiten bei Spesenentschädigungen und sich selbst zugeschanzten Aufträgen.
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