Bedrohungsmanagement

Kanton Luzern will Schutz vor gefährlichen Personen verbessern

Kontakt- und Annäherungsverbote, die in anderen Kantonen ausgesprochen werden, werden in Luzern künftig automatisch übernommen. Der Kantonsrat hat einen entsprechenden Vorstoss überwiesen.
Luzern wird künftig Kontaktverbote und andere Schutzmassnahmen von anderen Kantonen übernehmen.
Foto: Symbolbild: Getty

Belegt die Polizei eine Person mit einem Kontakt- oder Annäherungsverbot, um jemanden zu schützen, gilt das nur im betreffenden Kanton. Andere Kantone wissen in der Regel weder von den Massnahmen, noch können sie allfällige Verstösse sanktionieren. Der Luzerner Kantonsrat hat nun am Dienstag beschlossen, dass Luzern ausserkantonale Anordnungen im Bereich des Gewaltschutzes automatisch übernehmen wird. Gleichzeitig wird sich der Regierungsrat für eine national einheitliche Lösung einsetzen. Die Willisauer SP-Kantonsrätin Anja Meier hatte eine entsprechende Motion eingereicht, um die Rechtslücke in Bereichen wie der häuslichen Gewalt oder Stalking zu schliessen. Der Vorstoss wurde von Mitgliedern aller Fraktionen mitunterzeichnet.

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