Fremdplatzierung

Kanton Luzern entschuldigt sich bei Opfern von Zwangsmassnahmen – weitere Zahlungen lehnt er vorerst ab

Fremdplatzierte Kinder mussten auch in Luzern viel Leid erdulden. Nun entschuldigt sich die Regierung. Auslöser sind Petitionen. Dass sich der Kanton gegen Solidaritätsbeiträge ausspricht, bedauert eine Betroffene.
Ein Verdingkind mit Bäuerin, aufgenommen im Jahr 1945.
Foto: Keystone/Photopress-Archiv

Bis in die 1980er-Jahre haben in der Schweiz und auch im Kanton Luzern behördlich angeordnete fürsorgerische Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen viel Leid verursacht. Kinder in Erziehungsheimen sowie in der Landwirtschaft verdingte Buben und Mädchen erlebten dabei physische und psychische Gewalt, Demütigungen und Missbrauch.

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