Buchrain/Ebikon/Kriens

Kampf gegen Vorfälle an Schulen: SVP will App für anonyme Meldungen lancieren

Schulen müssten offensiver über Vorfälle wie Drohungen oder Mobbing informieren und entschiedener dagegen vorgehen, findet die SVP und will handeln. Doch der Kanton sieht das skeptisch.
Ein Schüler sitzt allein in einem Schulraum. Mobbing ist zwar kein neues Phänomen, doch die Art und Weise hat sich verändert.
Foto: Symbolbild: Thomas Koehler/Photothek.net / imago stock&people

Passiert ist es am vergangenen 7. April. Um 18.40 Uhr erhält die Schule Buchrain Hinweise zu einer möglichen Bedrohungslage. Diese gelangt an den Polizeiposten in Ebikon. Um 22.30 Uhr geht eine Info bezüglich einer möglichen «Amok-Drohung» an alle Lehrpersonen, kurz darauf auch via «Klapp»-App der Schule an alle Eltern. Dies führt in der Bevölkerung zu grosser Verunsicherung. Am folgenden Tag werden über die Hälfte der 750 Lernenden von ihren Eltern für den Unterricht abgemeldet. Erst an jenem Abend gibt die Schule via «Klapp»-App Entwarnung – nachdem die Polizei mitgeteilt hat, dass keine Hinweise auf eine konkrete Bedrohung vorliegen. Anschliessend herrscht seitens Schule dazu fast drei Monate Funkstille.

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