Seeschüttung

Kabelsalat am Urnersee: Mit dem Schutt aus der Gotthardröhre wird vermutlich auch Sprengmaterial versenkt

Da die Vortriebsarbeiten für die zweite Gotthardröhre aktuell mittels Sprengung erfolgen, kann es sein, dass sich im Gesteinsschutt Detonationsröhrchen befinden, die nun teilweise am Seeufer angespült werden.
Im Naturschutzgebiet schmücken nicht etwa Blattstiele, sondern ein Kabelsalat das Ufer.
Foto: zvg
(Flüelen, 3. 1. 2025)

Nicht alles, was grün ist, ist auch nachhaltig. Und nicht jede zündende Idee ist ein Durchstarter. Seit Oktober 2024 wird Gesteinsmaterial vom Bau der zweiten Gotthardröhre in den Urnersee geschüttet. Die Schüttung geht auf das «Delta-Gesetz» von 1985 zurück, das vorsieht, das Reussdelta zu renaturieren , da es zuvor durch jahrzehntelangen Kiesabbau seiner Flachwasserbereiche beraubt wurde.

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