Neues Angebot

Jugenddorf in Knutwil ist jetzt mobil – und berät Familien in deren Zuhause

Seit diesem Jahr hat das Jugenddorf erstmals auch ein ambulantes Angebot: In einem Pilotversuch beraten Expertinnen überforderte Eltern in deren Zuhause. Auffallend oft geht es dabei um Schulabstinenzen.
Susanne Enz, Leiterin der systemischen Arbeit (rechts), mit der sozialpädagogischen Familienarbeiterin Sara Krähenbühl im Garten des Jugenddorfs Knutwil.
Foto: Eveline Beerkircher (13. 8. 2025)

Nächstes Jahr feiert das Jugenddorf in Knutwil seinen 100. Geburtstag. Die Bewohner sind deutlich jünger: zwischen 14 und 25 Jahre. Sie sind männlich, stark verhaltensauffällig und wegen straf- oder zivilrechtlicher Massnahmen an dem Ort, der für sie ein Neuanfang sein kann. «Ihre Eltern geben mit den Jugendlichen oft auch die Verantwortung ab», sagt Susanne Enz. Sie leitet im Jugenddorf die systemische Arbeit, ist also darauf spezialisiert, die Beziehungen und Dynamiken innerhalb einer Familie zu verstehen.

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