Nächstes Jahr feiert das Jugenddorf in Knutwil seinen 100. Geburtstag. Die Bewohner sind deutlich jünger: zwischen 14 und 25 Jahre. Sie sind männlich, stark verhaltensauffällig und wegen straf- oder zivilrechtlicher Massnahmen an dem Ort, der für sie ein Neuanfang sein kann. «Ihre Eltern geben mit den Jugendlichen oft auch die Verantwortung ab», sagt Susanne Enz. Sie leitet im Jugenddorf die systemische Arbeit, ist also darauf spezialisiert, die Beziehungen und Dynamiken innerhalb einer Familie zu verstehen.
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