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Serie «Hingeschaut»
Das weisse «Nichts» als Grundlage zur Erforschung der Linie
Farblinien ziehen sich durch das enge Treppenhaus des ehemaligen Zuger Bildungsdepartements: Josef Herzog schuf hier 1991 eine Wandgestaltung, die Raum, Bewegung und Linie verbindet – und noch heute wirkt.
Farbige Linien in unterschiedlichen Formen ziehen sich über sämtliche Stockwerke. Das namenlose Werk ist charakteristisch für Josef Herzogs Schaffen.
Das Treppenhaus im ehemaligen Zeughaus an der Ägeristrasse 7 in Zug, wo bis 2019 das Bildungsdepartement seine Büros hatte, ist schlicht, funktional und in seinen Dimensionen etwas beengend. Indem die Treppenstufen den mittigen, gläsernen Liftschacht umlaufen, ist der knappe Platz optimal genutzt.