14.04.2026, 16:00 Uhr
updateAktualisiert: 14.04.2026, 16:12 Uhr
Lukas Zwiefelhofer
mail
Vor wenigen Tagen flogen drei Astronauten und eine Astronautin um den Mond – es war der erste bemannte Mondflug seit Apollo 17 im Jahr 1972. Während die Welt gespannt auf die Artemis-II-Mission blickte, fotografierte die Crew die narbige Mondoberfläche und schlug Namen für zwei Krater vor. Ein Krater auf dem Mond trägt bereits seit Jahrzehnten einen Luzerner Namen: Er heisst Cysatus – benannt nach Johann Baptist Cysat, einem Jesuiten, Priester und Astronom des frühen 17. Jahrhunderts. Der Luzerner kartografierte den Himmel mit dem damals revolutionären Teleskop. Eine Geschichte über einen (fast) vergessenen Pionier aus der Barockzeit.
