Astronomie

Der Sternenforscher der Jesuiten: Wie ein Luzerner Priester vor 400 Jahren den Weltraum kartografierte

Johann Baptist Cysat ist heute weitgehend vergessen – dabei veränderte der Luzerner Gelehrte die Astronomiegeschichte. Seit 1932 ist ein Mondkrater nach ihm benannt.
Portrait von Johann Baptist Cysat, erstellt um 1724.
Foto: zvg

Vor wenigen Tagen flogen drei Astronauten und eine Astronautin um den Mond – es war der erste bemannte Mondflug seit Apollo 17 im Jahr 1972. Während die Welt gespannt auf die Artemis-II-Mission blickte, fotografierte die Crew die narbige Mondoberfläche und schlug Namen für zwei Krater vor. Ein Krater auf dem Mond trägt bereits seit Jahrzehnten einen Luzerner Namen: Er heisst Cysatus – benannt nach Johann Baptist Cysat, einem Jesuiten, Priester und Astronom des frühen 17. Jahrhunderts. Der Luzerner kartografierte den Himmel mit dem damals revolutionären Teleskop. Eine Geschichte über einen (fast) vergessenen Pionier aus der Barockzeit.

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