Obwohl es im Kantonsrat explizit verneint wurde – die Diskussion über das Darlehen für die private International School of Zug and Luzern (ISZL) war auch eine Expat-Debatte: «Investieren wir in bezahlbaren Wohnraum für die Zuger Bevölkerung, anstatt Millionen in eine Luxusschule für Expats zu stecken», sagte etwa Luzian Franzini (Zug) im Namen der ALG-Fraktion. Finanzdirektor Heinz Tännler (SVP), der das Geschäft für die Regierung vertrat, nahm den Gegenstandpunkt ein: «Expats sind Fachkräfte, auch wenn sie nur eine beschränkte Zeit hier sein mögen, sind sie wichtig.» Das Geld für die Schule liege damit im öffentlichen Interesse.
Weiterlesen?
Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.
