Der Iran-Krieg hat die Rohstoffmärkte in Aufruhr versetzt. Rohöl und Erdgas sind am Weltmarkt massiv teurer geworden, weil Frachtschiffe seit zwei Wochen die Strasse von Hormus am persischen Golf nicht passieren können. Ausserdem musste in Katar die weltgrösste Anlage für Flüssigerdgas (LNG) stillgelegt werden. Zwar trifft dieser Ausfall vor allem die asiatischen Märkte, die einen Grossteil dieses Gases importieren. Doch: «Insgesamt ist der weltweite LNG-Markt immer im globalen Kontext zu betrachten und es ist mit Preisschwankungen zu rechnen», sagt ein Sprecher des Verbands der Schweizerischen Gasindustrie. Die Schweiz beziehe ihr Gas in der Regel auf den EU-Handelsmärkten.
Weiterlesen?
Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.
